„Humanisten sind Menschen, die ihr eigenes Leben im Hier und Jetzt gestalten, weil wir glauben, dass dies das einzige Leben ist, das wir haben. Der Humanismus ist eine nicht-religiöse Weltanschauung und Humanisten sind daher entweder Atheisten oder Agnostiker. Wir vertreten eine naturalistische Sichtweise und glauben, dass Menschen, da es kein Leben nach dem Tod und keinen erkennbaren Zweck für das Universum gibt, ihrem eigenen Leben einen Sinn geben können, indem sie in diesem Leben nach Glück suchen und anderen dabei helfen, dasselbe zu tun. Wir verstehen die Welt durch Logik, Vernunft und Beweise sowie durch unsere Sorge um Menschen und andere fühlende Tiere und sind stets bestrebt, die Menschen um uns herum mit Wärme, Verständnis und Respekt zu behandeln.„
Mr. Copson, Zitat entnommen und übersetzt aus einem Urteil des HIGH COURT OF JUSTICE, Case No: CO/4609/2019
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Veranstaltungshinweis für Di, 29.10.2024: „Gottlos moralisch leben – Die Ethik der Atheisten“
Wie manifestiert sich die Moral der Atheist*innen? Wie lässt sie sich begründen, wenn eine Referenz auf ein metaphysisches Wesen oder auf eine höhere Ordnung abgelehnt wird? Ist eine Letztbegründung für ein moralisches Verhalten für Atheist*innen überhaupt möglich? Ist sie sogar abzulehnen? Führt atheistische Moral immer zum moralischen Nihilismus? Bitte, besucht den Vortrag, der eigentlich nicht Read more
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Veranstaltungshinweis für den 20.10.2024: Im VII. Bezirk wird wieder philosophiert, diesmal zum Thema „Grenzen der Toleranz“
Kommenden Sonntag darf ich wieder die Diskussionsrunde „Philosophie im VII.“ moderieren. Wir fragen uns an Hand aktueller Probleme, wie tolerant kann/muss/darf eine Gesellschaft sein. Wird sie doppelmoralisch angewendet? Wir tolerieren zu Recht keine „gesunde Watsche“ in der Erziehung, tolerieren aber, wenn Buben die schützende Vorhaut irreversibel abgeschnitten wird. Toleranz und Migration. Wie tolerant erleben wir Read more
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Rezension I Demokratieversuche der Frauenbewegung im Iran I Mahsa Abdolzadeh
Wer hätte das gedacht? Im Jahr 1925 konnten nur 3 % der Frauen im Iran lesen und schreiben. Doch schon 2012 stellten Frauen trotz der Islamischen Revolution von 1979 bereits zwei Drittel der Studierenden an einigen iranischen Universitäten![1] Als Reaktion wurden Frauen aus bestimmten Studienfächern verbannt, weil diese angeblich nicht für die weibliche Natur geeignet Read more
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Neulich im Bezirksmuseum und ein Aufruf
In diesem Beitrag möchte ich von meinem Besuch einer Ausstellung über Karl Raimund Popper (geboren am 28. Juli 1902 in Wien, gestorben am 17. September 1994 in London) im Bezirksmuseum Hietzing berichten. Dabei teile ich einen Mitschnitt über ein Uraufführung einer musikalischen Komposition von Sir Karl Popper und eine überraschende Information, die ich dort erfahren Read more
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Katholische Kirche hat die Mehrheit in Österreich verloren!
Österreich ist kein mehrheitlich katholisches Land mehr. Die römisch-katholische Kirche hat im Sommer ihre Bevölkerungsmehrheit verloren – ein historischer und bedeutungsvoller Moment, der die fortschreitende Säkularisierung in Österreich bestätigt. Die Mainstreammedien in Österreich, die bekanntlich weitgehend unter katholischem juristischen Einfluss stehen, haben diesen bedeutsamen Wendepunkt aufschlussreich entweder ignoriert oder heruntergespielt. Wieder einmal zeigte sich die Read more
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Karl Popper und die Beschneidung im Judentum im Kontext des Toleranz-Paradoxons
Dank des YouTube-Algorithmus stieß ich auf ein Erklärvideo eines jungen Philosophen zum Toleranz-Paradoxon, das von dem gelernten Tischler und bedeutenden Denker Karl Popper (1902–1994) formuliert wurde. Zufällig beschäftigte ich mich an diesem Tag, im Rahmen von Recherchen für mein neues Buch, mit der uralten jüdischen Praxis der Metzitzah, bei der Blut von der Wunde eines Read more
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